Manchmal bereiten besonders kleine Dinge großes Vergnügen. Hier ein Schleimpilz (vermutlich Physarum pusillum). Diese Winzlinge sind immer eine lohnendes Objekt für die Mikroskopie. Man sieht die fein warzigen Sporen, das helle Capillitium (Fäden im Inneren des Fruchtkörpers zur Auflockerung der Sporenmasse) und die kleinen Kalkkügelchen in der Fruchtkörperhülle (=Peridie). Gefunden  am 27. 7. 2019 im Garten beim Jäten auf vermoderten Stängeln der Färberkamille.

 

Eichenfilzröhrling (Hortiboletus engelii = Xerocomus comunis) gefunden am 28. 6. 2018 in Innsbruck

Lange wurden der Eichenfilzröhrling und der Blutrote Röhrling (Hortiboletus rubellus = Xerocomus rubellus) als eine Art betrachtet. Typisch für diese Pilze sind die blutroten Tupfer, die sich im Fleisch der Stielbasis entwickeln (Abb. rechts oben). Als wesentliches Unterscheidungsmerkmal wird die Hutfarbe genannt: braun beim Eichenfilzröhrling und (meist) rot (manchmal aber auch braun) beim Blutroten Röhrling.  Mikroskopisch findet man weder in Huthaut (Bild links unten) und bei den Sporen (Bild rechts unten) Unterschiede. Ob das wirklich zwei verschiedene Arten sind?

 

Gelbstieliger Dachpilz und Gelbbauchunke (1. April 2018, Alpenzoo Innsbruck)

Riesenporling 2011, mit über 100 Kilogramm


Nebelkappe mit Auswuchs - Fund Schwaz -  Anfang Dezember 2009

Blutender Korkstacheling
Blutender Korkstacheling

Blutender Korkstacheling
ebenfalls ein Blutender Korkstacheling

Rotschuppiger Raukopf
Rotschuppiger Raukopf


Riesenbovist
Sensationsfund: Riesenbovist in den 80er Jahren